Auf Spur, Bus oder Master
Setz WidthForge auf alles, was stereo ist – oder auf eine Mono-Quelle, die Stereoize zu Stereo macht.
VST3 · AU · Standalone-App · macOS & Windows
WidthForge teilt dein Signal in vier Bänder und stellt die Stereobreite jedes Bands ein, von Mono bis 400 %. Die Breite skaliert nur das Side-Signal, die Mono-Summe ändert sich also nie – und jedes Band zeigt dir in dB, was es auf einer Mono-PA, einem Handy-Lautsprecher oder im Broadcast-Fold-down verlieren würde. Vorher und nachher.
So funktioniert es
Setz WidthForge auf alles, was stereo ist – oder auf eine Mono-Quelle, die Stereoize zu Stereo macht.
26 Werks-Presets in sechs Gruppen, von Gentle Widen und Drum Bus bis Live FOH Safe. Die Pfeile blättern durch; ein Stern zeigt, dass du eins verändert hast.
Dreh an den Band-Reglern oder pack ein Band im Spektrum und zieh es nach oben oder unten. Die nummerierten Marker verschieben die Crossover.
Nahe 0 dB ist mono-sicher; Bernstein oder Rot heißt, das Band wird dünn oder löscht sich aus. Schalte Phase Guard ein, drück COMPARE und hör das Original bei gleichem Pegel.
Der Klang
Eine phasengleiche Linkwitz-Riley-Weiche teilt in Bass, Mids, Mid-High und Highs. Halt die Tiefen schmal, fokussier die Mitten, öffne die Luft. Crossover-Änderungen gleiten ohne Zipper-Geräusche und können sich nie überkreuzen.
Unter jedem Band: seine Korrelation und MONO, der Pegel, den es in der Mono-Summe verliert – mit einer Marke für den Eingangswert. Dasselbe Paar für den ganzen Mix, damit du es weißt, bevor die PA es dir zeigt.
Ein Schalter, und kein Band läuft mehr aus der Phase: Die Breite jedes Bands wird nur so weit begrenzt, dass seine Korrelation nicht unter null fällt. Das Band zeigt an, wie viel es genommen hat – etwa −42 %.
Alles unter einer Frequenz deiner Wahl (20–500 Hz) geht in die Mitte, mit 12, 24 oder 48 dB/Okt. Recover Sides faltet die entfernte tiefe Side-Energie um 90° gedreht in die Mono-Summe zurück, statt sie wegzuwerfen.
Ein Allpass-Dekorrelator macht aus einer Mono-Quelle – Keys, eine DI-Gitarre, ein Synth – oberhalb einer Focus-Frequenz Stereo. Kein Delay, also kein Haas-Echo, und die Mono-Summe ändert sich nicht.
Auto Gain hält den Pegel jedes Bands, während sich seine Breite ändert – breiter heißt nie einfach lauter. Global skaliert alle vier Bänder mit einem Regler; Tilt verschiebt die Breite zwischen Tiefen und Höhen.
Im Plugin
Sehen, hören, live spielen
Mid in Gold, Side in Blau, der Eingang in Grau als Vorher-nachher-Overlay, die vier Bänder eingezeichnet. Zieh ein Band, um seine Breite zu ändern, zieh einen Marker, um eine Crossover-Frequenz zu verschieben.
Lissajous, Polar mit ±45°-Sicherheitslinien und Polar Level. Ein Korrelationsverlauf über etwa 17 Sekunden, damit dir ein kurzes Phasenproblem nicht durchrutscht. LUFS momentan und integriert, RMS und True Peak mit rücksetzbarem Maximum.
Compare spielt den Eingang phasengleich und pegelangepasst, damit du Breite beurteilst und nicht Lautstärke. Schalte ein Band solo und hör nur dieses Band vorher und nachher. Abhören in Mono, Side oder Delta – nur das, was WidthForge verändert.
Null Latenz, unter 1 % eines Kerns, klickfreies Umschalten und ein bitgenauer Bypass. Ein bernsteinfarbenes MONITORING-Banner erscheint, sobald du nicht den Mix hörst, und Sessions öffnen immer im normalen Abhören.
Rechtsklick, Fader bewegen, fertig (VST3 und Standalone). 14-Bit-Controller, Soft Takeover, Taster und Program Change für Presets. Jeder Klang-Parameter ist automatisierbar, also klappt auch das MIDI-Learn deines Hosts.
A/B-Slots, Undo und Redo deiner eigenen Änderungen, eigene Presets. Tipp einen Wert ein („2.5k“), Shift-Ziehen für feine Schritte, LINK bewegt alle Breiten zusammen. Ein skalierbares Fenster von 75 bis 200 % und eine ?-Tour durch jeden Bereich.
WidthForge 2
€19 einmalig
Die Installer sind noch nicht mit einem Entwicklerzertifikat signiert: macOS und Windows fragen beim ersten Start einmal nach, und die Datei READ ME FIRST im Download zeigt den Schritt, der das erledigt. Kein AAX, also nicht für Pro Tools. Das Handbuch und die Oberfläche sind englisch. Lies vor dem Kauf die WidthForge-Anleitung.
FAQ
macOS 11 oder neuer: VST3, AU und eine Standalone-App, ein Universal-Build für Apple Silicon und Intel. Windows 10 und 11 (64 Bit): VST3 und die Standalone-App. Es läuft in jedem Host, der VST3- oder AU-Plugins lädt – Logic Pro, Ableton Live, Cubase, Bitwig, Studio One, FL Studio, MainStage, Live Professor und Co. Eine AAX-Version gibt es nicht, also nicht in Pro Tools.
Nicht durch die Breite selbst. Breite und Stereoize verändern nur das Side-Signal, die Mono-Summe bleibt also exakt gleich. Was in Mono verschwinden kann, ist der Side-Anteil – und genau das zeigt dir die MONO-Anzeige jedes Bands, in dB. Schalte Phase Guard ein, und kein Band kann mehr aus der Phase laufen.
Nein. WidthForge meldet null Samples Latenz: Jede Stufe ist IIR oder Allpass, ohne Lookahead und ohne FFT im Audioweg. Mit allen Funktionen an braucht es unter 1 % eines Kerns, gemessen bei 64 Samples Puffer auf einem Apple M1 Pro.
Ja, dafür ist es gebaut. Null Latenz, jeder Regler per MIDI steuerbar, klickfreies Umschalten und ein bernsteinfarbenes MONITORING-Banner, sobald Solo, Compare oder ein Abhörmodus den Ausgang verändert. Presets und A/B fassen diese Abhör-Einstellungen nie an, und eine Session öffnet immer im normalen Abhören. Drei Live-Presets sind dabei: Live FOH Safe, Live Playback / Keys und Live Mono PA / Fills.
Im VST3 und in der Standalone-App: Rechtsklick auf einen Regler, MIDI Learn wählen und einen Knopf oder Fader bewegen. Die Zuweisungen werden mit der Session gespeichert oder als Standard für jede neue Instanz; 14-Bit-Controller werden erkannt, Soft Takeover, Taster und Program Change für Presets sind Optionen. Ab Werk ist kein CC belegt. In jedem Format sind alle Klang-Parameter automatisierbar, also funktioniert auch das MIDI-Learn deines Hosts – in Logic über die Controller-Zuweisungen.
Ja. Parameter-IDs und Wertebereiche sind gleich geblieben, Sessions und Automation aus Version 1 laden wie bisher. Das alte Mono Bass wird zu Bass Mono an der ersten Crossover-Frequenz mit 48 dB/Okt., das alte Mono Check wird zum Abhörmodus Mono.
Nein. Kein iLok, keine Aktivierung, keine Internetverbindung. Du kaufst einmal bei Gumroad und lädst die Installer herunter – installier es auf deinem Studiorechner und deinem Live-Laptop. Jedes Update der Version 2.x ist kostenlos und erscheint in deiner Gumroad-Bibliothek.
Die Installer sind noch nicht mit einem Entwicklerzertifikat von Apple oder Microsoft signiert. Unter macOS 15 oder neuer öffnest du Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit und klickst auf „Dennoch öffnen“; unter macOS 11–14 Rechtsklick auf den Installer und „Öffnen“. Windows SmartScreen: „Weitere Informationen“ → „Trotzdem ausführen“. Die Datei READ ME FIRST im Download führt dich durch.
Wenn du so weit bist
WidthForge auf einem Bus oder dem Master: vier Bänder Breite, der Mono-Verlust jedes Bands in dB und Phase Guard, wenn es sicher sein muss. €19, einmal.
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