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Airchain

FM radio airchain emulation — AGC, four-band squash, emphasis, clipper and transmission artifacts behind one big SQUASH knob.

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SpectraSense

Ein Einpfeif-Assistent — ein Live-Spektrum, das eine pfeifende Frequenz mit Ton, nächstem GEQ-Band und einem Vorschlag zum Absenken markiert und jedes gefundene Pfeifen in einer Liste sammelt, die du als Text kopieren kannst.

SpectraSense öffnen

Auf dieser Seite
  1. Für wen
  2. Loslegen
  3. Einen Wedge einpfeifen, Schritt für Schritt
  4. Der Vorschlag zum Absenken
  5. Die Liste „Gefunden“
  6. Woran es eine Rückkopplung erkennt
  7. Der Rest der Anzeige
  8. Gut zu wissen

Kostenlos. SpectraSense öffnet sich mit einem kostenlosen Squaresmile-Konto – auf Handy, Tablet oder Laptop.

SpectraSense hört über ein Mikrofon oder ein Audio-Interface zu und zeichnet das Spektrum von 20 Hz bis 20 kHz. Seine Aufgabe ist das Einpfeifen: Während du einen Wedge, einen In-Ear-Mix oder die PA bis an die Grenze hochziehst, achtet es auf den schmalen, stehenden Ton, der eine Rückkopplung ist, und markiert ihn, solange er sich noch aufbaut — mit Frequenz, Ton, nächstem Band des grafischen EQs und einem Vorschlag zum Absenken. Jedes gefundene Pfeifen landet in der Liste Gefunden, die du als Text kopieren kannst. Alles läuft im Browser; es wird kein Audio aufgenommen oder verschickt.

SpectraSense ist ein Einpfeif-Assistent, kein Feedback-Unterdrücker: Es greift nie ins Pult ein und ist für das Einpfeifen vor der Show gedacht, nicht für den Dauerbetrieb unter Musik während der Show.

Für wen

  • Monitor-Techniker, die Wedges und In-Ears einpfeifen.
  • FOH-Techniker, die eine Anlage in einem neuen Raum hochziehen.
  • Bands ohne Techniker, die wissen wollen, welche Frequenz pfeift.

Loslegen

  1. Zuhören starten tippen und das Mikrofon erlauben.
  2. Unter Eingang den Eingang wählen: das eingebaute Mikrofon, ein Messmikrofon oder ein USB-Interface vom Pult.
  3. Die Anlage hochziehen. Fängt ein Ton an zu stehen, erscheint eine rote Markierung im Spektrum und eine Karte mit Frequenz, Ton (z. B. D7 −7¢), nächstem GEQ-Band, einem Vorschlag zum Absenken und ob das Pfeifen wächst, steht oder schon weg ist.
  4. Diese Frequenz am EQ des Mixes absenken — und den Fader für das nächste Pfeifen wieder hochziehen.

Handy, Tablet und Laptop funktionieren; der Bildschirm bleibt an, solange SpectraSense zuhört. Auf dem Handy sitzt die Karte oben über der Anzeige (quer gehalten schwebt sie auf der Anzeige), mit großer Frequenz — lesbar auf Armlänge, während die andere Hand am Fader ist.

Einen Wedge einpfeifen, Schritt für Schritt

  1. Musik aus, unbenutzte Mikrofone stumm. Offen bleiben nur das Mikrofon und der Mix, den du einpfeifst.
  2. Das Handy dorthin halten, wo der Mund des Sängers sein wird — ans Mikrofon, nicht an den Wedge — mit der Unterseite des Handys (dort sitzt sein Mikrofon) zum Wedge. Ein Handy-Mikrofon übersteuert lange vor einem Wedge.
  3. Das Label eintippen für diesen Mix — Wedge 3, IEM 2, Sidefill —, damit die gefundenen Frequenzen es tragen.
  4. Den Send langsam hochziehen, bis es gerade anfängt zu pfeifen. SpectraSense markiert es; den Fader zurücknehmen.
  5. Wie vorgeschlagen absenken am Ausgangs-EQ dieses Mixes, dann wieder hoch bis zum nächsten Pfeifen. Kommt dieselbe Frequenz wieder, etwas tiefer absenken.
  6. Aufhören, wenn mehrere Frequenzen gleichzeitig pfeifen, den Fader ein paar dB zurücknehmen und zum nächsten Mix.
  7. Am Ende als Text kopieren und die Liste in eine Nachricht oder das Advance-Sheet für die nächste Show in diesem Raum einfügen.

Tiefe Pfeiftöne wirken auf dem Handy kleiner. Handy-Mikrofone dünnen den Bass aus; ein Brummen oder Heulen um 100–300 Hz kann in der Anzeige schwächer aussehen, als es im Raum klingt. Dort den Ohren trauen — oder ein Messmikrofon bzw. USB-Interface verwenden.

Der Vorschlag zum Absenken

Zu jedem Pfeifen gibt es einen Startpunkt, so wie die meisten Techniker einpfeifen:

  • Mit −3 dB anfangen, schmal — etwa 1/10 Oktave (Q ≈ 14) am parametrischen EQ. Nur so viel absenken wie nötig; tiefe, breite Absenkungen nehmen die Stimme mit.
  • Tiefer, wenn es wiederkommt. Pfeift dieselbe Frequenz noch einmal, geht der Vorschlag weitere 3 dB nach unten, höchstens bis −9 dB. Pfeift es danach immer noch, ist das Mikrofon oder der Wedge zu laut für den Raum — leiser machen oder umstellen.
  • Am grafischen EQ nennt die Karte das nächste Band. Liegt das Pfeifen zwischen zwei Bändern, nennt sie auch das Nachbarband — beide ein wenig ziehen statt eines sehr weit.

Es ist ein Vorschlag, keine Einstellung: SpectraSense verändert nie etwas an deinem Pult.

Die Liste „Gefunden“

Jedes Pfeifen, das SpectraSense bestätigt, landet in der Liste Gefunden: Uhrzeit, Frequenz, Ton, GEQ-Band, Vorschlag zum Absenken und das Label des Mixes, den du gerade einpfeifst. Die Live-Karte blendet ein paar Sekunden nach dem Pfeifen aus, danach zeigt die Antwortkarte weiter das letzte Pfeifen, bis ein neues kommt; die Liste behält jedes — so kannst du erst den Fader ziehen und danach ablesen.

  • Die Liste bleibt beim Stoppen, Einfrieren und Neuladen der Seite erhalten, bis du sie leerst.
  • Als Text kopieren legt die ganze Liste in die Zwischenablage, ein Pfeifen pro Zeile.
  • Die Liste bleibt nur auf diesem Gerät, im Speicher des Browsers. Sie wird nicht mit deinem Konto synchronisiert und nie hochgeladen.

Woran es eine Rückkopplung erkennt

Die Forschung zur Rückkopplungserkennung (van Waterschoot & Moonen, Fifty years of acoustic feedback control, 2011) zeigt: Kein einzelner Test ist zuverlässig — „es hält an“ allein liegt öfter falsch als richtig. SpectraSense markiert eine Frequenz nur, wenn 0,3 Sekunden lang drei Dinge gleichzeitig stimmen:

  • Eine schmale Spitze, deutlich über dem Spektrum drumherum (die Empfindlichkeit, standardmäßig 14 dB).
  • Ein einzelner Ton. Ein Musikton hat Obertöne beim 2-, 3-, 4-Fachen seiner Frequenz, eine Rückkopplung nicht. Musiktöne werden ignoriert (abschaltbar).
  • Stehend oder wachsend — nicht abklingend wie eine Klaviernote und nicht schwankend wie ein Vibrato.

Ist ein Pfeifen bestätigt, bleibt es markiert, solange es da ist. Danach blendet seine Markierung noch ein paar Sekunden aus (standardmäßig vier), damit Zeit zum Ablesen bleibt.

Der Rest der Anzeige

  • Peak-Hold — eine dünne Linie, die den lautesten Pegel jeder Frequenz ein paar Sekunden hält, damit ein kurzes Pfeifen zwischen zwei Blicken sichtbar bleibt. Hold löschen setzt sie zurück.
  • Einfrieren (oder die Leertaste) — hält die Anzeige an; tippen oder ziehen zeigt Frequenz, Pegel und Ton an jeder Stelle.
  • Wasserfall — dieselben Frequenzen waagerecht, die Zeit nach unten, um zu sehen, wie ein Pfeifen beim Hochziehen eines Faders entsteht.
  • Wie schnell es reagiert (in den Einstellungen) — vier Regler dafür, wie schnell etwas kommt und geht: Glättung (wie schnell die Live-Linie folgt), Peak-Hold (wie lange die Peak-Linie einen Pegel hält), Peak-Abfall (wie schnell sie danach fällt) und Rückkopplungs-Markierung bleibt (wie lange eine rote Markierung nach dem Pfeifen stehen bleibt).
  • Pult-Analyzer-Ansicht (in den Einstellungen) — kippt die Anzeige um +3 dB pro Oktave, sodass rosa Rauschen und die meiste Musik flach aussehen, wie am Terzband-Analyzer eines Pults. Ohne sie wirkt ein normaler Mix hier bassig, weil jeder Frequenzstreifen gleich schmal ist.
  • Erst ab 40 Hz (in den Einstellungen) — blendet das Rumpeln unter 40 Hz aus, das ein Handy-Mikrofon ohne Sprachverarbeitung aufnimmt.
  • Einstellungen — außerdem Empfindlichkeit, Obertonprüfung, Kammerton A4 (440 Hz), FFT-Größe, dB-Bereich und Wasserfall-Länge. Sie werden gespeichert und folgen deinem Konto auf andere Geräte.
  • Der Eingang ist die Ausnahme: Jedes Gerät merkt sich seine eigene Wahl — wählst du am Laptop das Messmikrofon, hört dein Handy weiter über sein eigenes.

Gut zu wissen

  • Rückkopplungen werden von 60 Hz bis 16 kHz erkannt; die Anzeige zeigt mehr.
  • Bei einem Interface mit mehreren Eingängen hört SpectraSense den ersten — Messmikrofon oder Pult-Ausgang dort anstecken.
  • Pegel sind in dBFS — bezogen auf die Vollaussteuerung des Eingangs, nicht auf Schalldruck. Für SPL und Raummessungen gibt es RoomSense.
  • Ein gehaltener reiner Ton — ein Testoszillator, ein Pfiff, eine Flöte oder eine Synth-Fläche mit wenig Obertönen — sieht genau aus wie eine stehende Rückkopplung und wird markiert. Das liegt in der Natur der Sache, und darum ist SpectraSense fürs Einpfeifen da, nicht für die Show.
  • Kein Signal heißt: drei Sekunden nichts über −70 dBFS — Eingangswahl und Gain prüfen. Eingang übersteuert heißt: Der Eingang ist überlastet — das Handy weiter vom Wedge weg halten oder das Gain zurücknehmen; ein übersteuerter Eingang erzeugt eigene Obertöne und falsche Spitzen.
  • Besteht der Browser auf Sprachverarbeitung (Echounterdrückung oder Auto-Gain), sagt SpectraSense das — die Werte können abweichen; ein USB-Interface umgeht das meist.

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