Schnelle Übungen: Was ist lauter?, Q-Breite, Benenne das Klingeln
Drei kurze Übungen – ein Pegelunterschied bis hinunter zu einem halben Dezibel, die Breite einer Glocke und das Band eines Klingelns, bevor es koppelt – und wie Stufen und Punkte funktionieren.
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Die schnellen Übungen fragen eine kleine Sache, schnell. Jede läuft auf der Leiter mit acht Stufen (siehe Stufenleiter), ohne Vorhören und ohne Bild – jede Antwort zählt also voll. Du findest sie in der Reihe Mix Engineering.
Was ist lauter?
Derselbe kurze Clip läuft zweimal, erst A, dann B. Einer davon ist lauter gedreht. Sonst unterscheidet sich nichts: derselbe Stem, dieselbe Stelle darin, dieselben Blenden. Jeder Stem wird vorher auf dieselbe Lautheit gebracht. Tipp auf A ist lauter oder B ist lauter; tipp A oder B an, um diesen Clip allein zu hören.
| Stufe | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Unterschied | 3 dB | 2,5 dB | 2 dB | 1,5 dB | 1,25 dB | 1 dB | 0,75 dB | 0,5 dB |
Unter 0,5 dB geht es nie – auf Musik ist das die Grenze eines geübten Ohrs. Die Antwort ist richtig oder falsch. Die Stufe, die du hältst, ist der kleinste Unterschied, den du verlässlich hörst.
Hör auf den ganzen Clip, nicht nur auf den ersten Schlag.
Q-Breite
Eine Glockenanhebung bei einer Frequenz und Verstärkung, die die Frage nennt, zum Beispiel „Eine Glocke mit +9 dB bei 800 Hz. Wie breit ist sie?“ Wähl Breit, Mittel oder Schmal. Der A/B-Schalter wechselt zwischen dem bearbeiteten und dem trockenen Klang.
- Stufen 1–4: Q 0,7, 2 und 6. Ab Stufe 5: Q 1, 2 und 4 – näher beieinander.
- Verstärkung: 9 dB auf Stufe 1 bis 5 dB auf Stufe 8.
- Jede Breite spielt genau so laut wie das Original, die breite Glocke ist also nicht einfach die lauteste. Hör darauf, wie viel vom Klang sich ändert.
- Die Mittenfrequenzen stammen aus den Bändern, die der Stem trägt, zwischen 100 Hz und 6,3 kHz.
- Die Antwort ist richtig oder falsch. Die Auflösung zeichnet alle drei Breiten und hebt die hervor, die du gehört hast.
Benenne das Klingeln
Über der Musik baut sich ein Rückkopplungs-Klingeln auf. Wähl sein Terzband – den Fader, den du auf einem grafischen EQ ziehen würdest –, bevor es koppelt.
| Stufe | Bänder zur Auswahl | Sekunden bis zum Koppeln |
|---|---|---|
| 1–3 | 3 | 8 → 7 |
| 4–5 | 4 | 6,5 → 6 |
| 6–8 | 5 | 5 → 4 |
- Das Klingeln liegt zwischen 250 Hz und 5 kHz, wie bei einem Gesangsmikro vor einem Wedge. Auf den Stufen 1–3 liegt es auf der Mitte eines Bands; ab Stufe 4 kann es neben der Mitte liegen, aber immer noch in seinem Band.
- Die Uhr läuft nur, solange der Clip spielt.
- Punkte: Das richtige Band bringt 100. Bei fünf Bändern bekommt ein Nachbarband 50, bei vier 25, bei drei nichts – sonst würde es sich lohnen, immer die Mitte zu wählen.
- Koppelt es, bevor du antwortest, kannst du es trotzdem benennen, aber die Antwort zählt ein Band weiter daneben. Das Koppeln hält 1,5 s, dann stoppt der Clip.
- ♪ Lösung hören spielt das Klingeln ein paar Sekunden lang gleichmäßig, in angenehmer Lautstärke.
Benenne das Klingeln ist auch der erste Schritt des Warm-ups am Showtag – siehe Daily Shift. Die volle Soundcheck-Version, mit Bühne, Raum und einem EQ zum Absenken, findest du unter Ring-Out.
Auf einem Handylautsprecher
Alle drei laufen im Handylautsprecher-Modus. Q-Breite und Benenne das Klingeln fragen dann ab 400 Hz, und Bass-Stems bleiben draußen. Siehe Wiedergabegeräte.
Danke für die Rückmeldung.